City Tax in Berlin

Das Thema der City Tax sowie die erhöhte Flughafensteuer im neuen BBI Flughafen sind doch eine sehr risikoreiche Aktion die der Senat und die Flughafen Gesellschaft planen. Die City Tax kann dem Senat teuer zu stehen kommen, da die Hotels die Mitgliedschaft an VisitBerlin kündigen werden. Dadurch würde in den Kassen von VisitBerlin die Beiträge fehlen welche von der Stadtkasse, in diesem Fall von der City Tax, gefüllt werden. Das heißt, dass der Senat nichts dabei gewonnen hätte. Des Weiteren haben in einigen Städten, wie auch in München, die Hoteliers geklagt und Recht bekommen, dass die Steuer Rechtswidrig ist.

Anstelle dem Tourismus zu helfen und auf kreative Ideen zu kommen, wie es besser gehen kann, entscheidet diese Senatskoalition die einfachste Art Geld zu sammeln  – eine Steuer (wie einfallsreich). Wieso setzt sich die Koalition nicht mit der DeHoGa, IHA (Hotelverband Deutschland), VisitBerlin und anderen Tourismusverbände zusammen um nach zu denken wie Geld in die Kassen zu bringen ist wird. Dies zeigt leider wie einfallslos unsere Politiker sind.

Viele Leser denken, dass die Hotels davon profitieren würden. Dies ist nicht der Fall, da die Steuer sofort an die Behörden weiter gegeben wird. Auch wenn Berlin einer der günstigsten Metropolen in Europa ist, muss keine künstliche Steuer erhoben werden. Die City Tax plus die erhöhte Flughafen Steuer macht für jeden Besucher den Aufenthalt um ca. 25€ teuerer und viel mehr Qualität bekommt er oder sie nicht dafür.

Es ist an der Zeit, dass die Politik auch zuhört und nicht nur mit blinden Aktionen um sich schlägt. Der Tourismus sollte nicht wie eine Kuh gemelkt sondern, gerade in Berlin, als einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren behandelt werden. Nicht nur Hotels und Fluglinien profitieren vom Tourismus, sondern viele Wirtschaftszweige, deshalb muss dafür gesorgt werden, dass es dem Tourismus nicht an den Kragen geht.

Wenn der Senat schon jedes Bauvorhaben, welches als ein Hotel geplant wird, genehmigt und es in Berlin mehr Hotelbetten gibt als in New York, sollte er nicht noch mehr Steine in den Weg werfen.