Olympia mit dem 1972 Syndrom

Olympia mit dem 1972 Syndrom

 

Es war eine beeindruckende Eröffnungsgala in London. Alles perfekt organisiert und der Zuschauer konnte keine Fehler sehen oder erkennen.

 

Dann kam eine sehr schöne Erinnerung an verstorbene Briten die in netten Bildern erinnert worden sind. Sehr schön und eine sehr gute Idee.

 

Der Gedanke ist aufgetreten, dass wieso konnten die Organisatoren nicht solch eine kleine Bilderpräsentation über die ermordeten israelischen Sportler von 1972 präsentieren? Dies war eine sehr große Enttäuschung, da die Sportler während den Olympischen Spielen in München getötet worden sind und es wäre nur eine gerechte Geste gewesen diese zu erinnern.

 

Es ist sehr schade, dass das Olympische Komitee und der IOC nicht dies genehmigte und es immer wieder abgelehnt hat, eine offizielle Erinnerung während der Eröffnung der Olympischen Siele zu genehmigen.

 

Jetzt sind es genau 20 Jahre her und noch immer hat der IOC deren Versagen an der Terror Attacke verkraftet. Leider kann der IOC oder das Organisationskomitee sich nicht aufraffen dies zu akzeptieren.

 

Nach 20 Jahren ist es ein Guter Zeitpunkt gewesen die Erinnerung in gleicher Art wie für die verstorbenen Briten zu zeigen und durch zu führen.

 

Es wäre nur wünschenswert, dass der IOC richtig und offiziell dies, nicht in einer kleinen Veranstaltung akzeptiert, dass die SPORTLER während den Olympischen Spielen ermordet worden sind und es auch deren Verantwortung und Pflicht ist, dies nach 20 Jahren ordnungsgemäß zu erinnern und gedenken.

 

SCHADE! Es bleibt die Hoffnung, dass es in der Zukunft besser wird.

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Wieso muss der Gast für Wifi im Hotel bezahlen?

Diese Frage stellt sich immer wieder. Hotels verlangen teilweise bis zu 29 oder mehr Euro pro Tag für das surfen im Internet. Dabei erkennen diese gar nicht, dass sie dem Gast mehr abschrecken und ihm die Entscheidung leicht machen, wo er beim nächsten mal ggf. nicht wieder dort zu buchen (oder buchen zu lassen).

Wieso muss der Gast für einen Tag mehr bezahlen als er zuhause für den ganzen Monat zahlen muss, komplett unverständlich. Hotels denken sehr kurzfristig und sehen nur noch die Euro Zeichen vor Augen. Zum Glück gibt es einige Hotelgruppen wie Best Western, Indigo und jetzt NH Hotels die es verstanden haben.

Zuletzt war ich in einem Hotel, die verlangten 29 Euro pro Tag. Das war nicht einmal ein reines Business Hotel und die Gäste die da sind, müssen dies noch aus der eigenen Tasche bezahlen.

Es ist nicht mehr Zeitgemäß, dass Hotelgäste für diesen Service bezahlen müssen. Wir können es nur mit der Autoindustrie vergleichen. Am Anfang einer Erfindung oder Erneuerung, muss der Kunde für die neue Technik bezahlen. Nachdem es in der Masse produziert wird, bezahlt der Kunde dieses Extra nicht mehr (vielleicht werden die Kosten wo anders versteckt) nur sieht es der Kunde es nicht. Das gleiche ist mit dem WiFi, jetzt ist es ein Standard und jedes Hotel muss es anbieten. Was machen noch viele Hotels, nehmen immer mehr Geld dafür. Viele Umfragen haben gezeigt, dass der Kunde für mehr Volumen oder noch schnellere Internet bezahlen würde. Der Grundbedarf sollte allerdings kostenlos sein. Wieso geht es nicht auch bis zu XX MB kostenlos zu geben und wenn jemand Filme oder vieles herunter laden möchte, kann er dafür bezahlen.

Es ist an der zeit, dass die Hotels hier mehr Kundenfreundlicher werden und nicht immer den einfachen weg mit Provider sich suchen.

Einige Städte wollen jetzt anfangen flächendeckend kostenlosen WiFi anzubieten und bereits jetzt gibt es viele Kaffees und Restaurant die freies Internet anbieten. Hier passiert es durchaus, dass die Gäste lieber zu Starbucks oder Einstein o.ä. gehen und dort etwas verzehren als im Hotel. Also geht der Umsatz in der Gastronomie verloren.

Hotels müssen moderner denken und sollten langsam von dem alten Schema abweichen und wieder hinkommen zu sehen, was der moderne Gast wirklich haben möchte. Je mehr Hotels dies anbieten verlieren die anderen, die kein kostenloses Internet anbieten, viel Übernachtungen und dadurch Umsatz.

Wieso benötigt die Hotellerie die Ratenparität?

Die Hotellandschaft hält ich an der Ratenparität fest und glaubt, dass es die leichteste Art und Weise ist sich zu vermarkten. Daher tut sie sich sehr schwer diesen Ballast (der Ratenparität) abzuwerfen.

Revenue Manager werden bald einsehen, dass genau das Gegenteil der Ratenparität für die Hotellerie viel produktiver und erfolgreicher ist. Natürlich ist es einfacher und leichter, nur müssen wir nicht immer den gemütlichen weg gehen sondern den besseren und effektiveren. Was würde den passieren, wenn wir ohne Ratenparität arbeiten würden?

Die Ratenparität lasst die Hotels nicht frei arbeiten und beschneidet die Kompetenz der Hotelbranche. Wieso dürfen wir nicht die Raten anbieten wo du welche wir wollen und lassen uns von den OTA’s so beeinflussen und diktieren dies heißt nur,  dass wir nicht mehr Herr der Raten sind. Eine Ratenparität gibt es auch nicht in der Mietwagen- oder Airline Industrie.

Na klar, die Ratenparität ist für die Online Reisebüros ein Segen, diese müssen eigentlich nur überprüfen, ob es eine Parität eingehalten worden ist und das war’s. Viel mehr Arbeit haben die nicht, da sie ausgehen, dass die Raten sowieso gleich sind für alle Anbieter.

Der Kunde soll entscheiden, ob er direkt beim Hotel bucht oder bei den Online Reisebüros und da sind die OTA’s in der Pflicht Ihre Webseiten noch besser zu pflegen und gut einkaufen, bzw. gut produzieren. Die Hotels können die BAR auf der eigenen Webseite anbieten ohne zu befürchten, dass diese ‚böse‘ Emails oder Anrufe bekommen.

Es wird den Wettbewerb aufmischen und beleben. Die großen OTA’s müssen sehen wie sie sich besser darstellen und die kleinen OTA’s hätten ggf eine Chance besseres Geschäft zu bekommen wenn Sie sich in dem einen oder anderen Segment gut aufstellen. Daraufhin besteht auch die Möglichkeit Kommission zu sparen und dem eine gute Rate anbieten der wirklich besser produziert. Die OTA’s müssen sich mehr anstrengen und können auch selektieren welche Hotels sie wirklich rein nehmen. Viel hilft viel stimmt eben nicht immer.

Die Hoteliers müssen einfach erfinderisch werden und den Markt aufwühlen und mehr pep reinbringen. Hierbei profitiert das Hotel, die OTA’s – da sie mehr Kreativität an den Tag legen müssen und vor allem der Kunde.

Die Ratenparität muss beendet werden damit der freie Markt besser funktioniert und die Hotels wieder volle ‚Gewalt‘ über die eigenen Raten und deren Vermarktung bekommt.